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Auf der Panamericana von Alaska bis Feuerland

Parque Natural Cabo de Gata-Níjar (Spanien, Marokko)
01.12.2007 – 31.12.2007

Gerade jetzt – im Dezember 2007 – feiert der Park 20jähriges Jubiläum. Ein Traum aus wüstenähnlicher Landschaft, zerklüfteten Steilküsten, in herrlichen Farben leuchtenden Bergen, wunderschönen Sandstränden und traumhaften Badebuchten.

Der landschaftlich spektakulärste Teil unserer bisherigen Reise wird auch »die einzige Wüste Europas« genannt. Wie wir das bei Naturwundern immer wieder erleben, können weder Worte noch Fotografien die Gesamtheit der Eindrücke umfassend beschreiben, geschweige denn vermitteln. Deshalb lassen wir die Worte besser und zeigen aber dennoch ein paar Fotos.

In den Salinas de Acosta bei Cabo de Gata kann man zeitweise Flamingos beobachten, wobei an machen Tagen schon 2000 Tiere gezählt wurden.

Mirador de la Amatista


Nach verschiedenen Wanderungen in den Bergen entlang der herrlichen Küste und dem Besuch von Sehenswürdigkeiten im Park, ging unsere Fahrt dann weiter. Innerhalb von wenigen Kilometern zeigt sich wieder ein komplett verändertes Landschaftsbild, wobei sich dann hässliche Touristensiedlungen mit großflächigen Plastikplanen der Agrarbetriebe abwechselten.

Wo hören die Plastikplanen auf, wo fängt das Meer an…


Teilweise war der Übergang von Plastikplane und Meer kaum auszumachen. Ein interessanter Aspekt ist, dass sich viele Reisende an den Plastikplanen stören, aber dann beim Discounter genau die darunter gezüchteten Produkte kostengünstig erwerben. Guten Appetit!

Bei der Übernachtungsplatzsuche in Calahonda lernten wir Günther kennen, mit dem wir am nächsten Tag gemeinsam nach Salobreña fuhren. Auf dem Stellplatz des hübschen Städtchens Salobreña lernten wir noch Ralf link.jpg, Gerd und Tekla kennen. Der kurzweilige Nachmittag ging nach der gegenseitigen Fahrzeugbesichtigung nahtlos in einen geselligen Abend über, der bei den dann schon etwas kühleren Abendtemperaturen jahreszeitgerecht mit Glühwein abgeschlossen wurde. Es war ein unterhaltsamer Tag und ein sehr lustiger Abend! Wir grüßen euch alle!

Hoch über dem Stellplatz in Salobreña thront das seit dem 10.Jh. urkundlich belegte maurische Kastell Castillo Árabe, das von den Nasridenkönigen auch als Sommerresidenz genutzt wurde.

Castillo Árabe (Salobreña): Hier hatten wir den Großteil des Aufstiegs bereits hinter uns


Schon früh am nächsten Morgen haben wir die dann doch anstrengenden Höhenmeter zum Kastell hinter uns gebracht, die Anlage ausgiebig besichtigt und den Ausblick in die Sierra Nevada und zur Küste genossen. Denn wir wollten nachmittags weiter nach Granada. Immer diese Abschiede …

Das UNESCO »Kulturerbe der Menschheit« in Granada – die Alhambra – war natürlich absolutes Pflichtprogramm. Es ist unglaublich, was vor hunderten von Jahren von den Erbauern – den Mauren (nicht: Maurern!) – geleistet wurde. Auch das muss man selbst gesehen haben!

Granada: Blick von Generalife auf Alhambra und Granada


Da uns die Küste westlich von Salobreña als sehenswert empfohlen wurde, sind wir von Granada nicht direkt nach Cordoba, sondern zurück nach Salobreña gefahren, um Cordoba dann von Malaga aus zu besuchen.

Nun ging es an der Küste weiter Richtung Malaga. Das Wetter wurde, wie es ja einmal kommen musste, nach traumhaften 6 Wochen nun doch etwas schlechter, so dass wir unseren Abstecher in die Berge nach Cordoba auf den Rückweg verschoben haben. Zusammen mit dem inzwischen wieder eingeholten Günther fuhren wir über Algeciras in das nette Städtchen Tarifa.

Unser Übernachtungsplatz lag ca. 12 km nordwestlich von Tarifa an einem traumhaften Sandstrand mit hohen Dünen und Blick auf das ca. 20 km entfernte Afrika. Schiffe, die die Strasse von Gibraltar passieren, fahren hier direkt vorbei.

Tarifa: Strand beim Übernachtungsplatz


Es gab wieder interessante Leute kennenzulernen. Darunter auch ein nettes Paar aus Kanada, von dem wir spontan nach Kanada eingeladen wurden.

Kurz vor Jahresende verabschiedeten wir uns dann in Tarifa von Günther, der Richtung Portugal fährt. Wir wollten ja weiter nach Marokko und am 30.12. von Algeciras nach Ceuta verschiffen. Früh ging es am 30.12. in Tarifa los nach Algeciras.

Algeciras -> Ceuta
Da wir uns in Algeciras schon etwas auskannten, haben wir die Agentur mit den günstigen Tickets auch auf Anhieb gefunden. Im zeitlich befristeten Aktionspreis gab es für 100 EUR (normalerweise 188 EUR) nicht nur das Hin- und Rückticket (2 Personen, 1 Camping Car), sondern auch gleich die fertig ausgefüllten Zollpapiere für das Fahrzeug und je ein Formular pro Person für die Einreise nach Marokko.

Algeciras: Fahrt zur Fähre


Dann ging es gleich Richtung Hafen, damit wir die nächste Fähre noch rechtzeitig erreichen. So gab es kaum Wartezeiten und ehe wir uns versahen, fuhren wir mit der Schnellfähre aus dem Hafen von Algeciras mit Blick auf Gibraltar.

In Ceuta wurden günstig die Dieseltanks gefüllt. Nach dem Tanken, gleich ab zur Grenze. Die sogenannten »Helfer« haben wir ignoriert bzw. ihnen durch selbstsicheres Auftreten bei gleichzeitiger Ahnungslosigkeit »Grenzübertrittswissen« suggeriert. Die Grenzformalitäten waren dann ja auch einfacher, als aus den Beschreibungen der Bücher und Foren entnommen.

Insgesamt haben wir ca. 55 Minuten für den kompletten Grenzübertritt benötigt.

Marokko
Von der Grenze ging es vom Mittelmeer über Tetouan direkt an den Atlantik nach Larache auf einen kostenlosen Campingplatz, der von einer der Fährgesellschaften betrieben wird.

Hier haben wir auch zufällig Mike & Sue aus Kanada wieder getroffen.


Bilder

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Camping La Caleta: Viel Platz für uns - bei wenig BetriebCamping La Caleta: SonnenuntergangBlick auf Las NegrasWanderung zum Strand El Playazo bei RodalquilarBlick auf den Strand El Playazo bei Rodalquilarauf dem WanderwegMirador de la AmatistaAuf dem Weg zum Castillo de San PedroCala de San Pedro und Castillo kommen in SichweiteCastillo de San Pedro wurde von den Nasriden erbautRückweg vom Castillo de San PedroDie »Arrecife de las Sirenas« am Kap Cabo de GataTraumhafte Lage direkt am Kap mit unverbaubarer Aussicht. Die Eigentümer - ein deutsches Paar - möchten es verkaufen (Stand: 12/2007)Wo hören die Plastikplanen auf, wo fängt das Meer an…kein KommentarCastillo Árabe (Salobreña): Hier hatten wir den Großteil des Aufstiegs bereits hinter unsCastillo Árabe: Blick über Salobreña auf die Sierra NevadaGranada: Blick von Generalife auf Alhambra und GranadaAlhambra: Nasridenpalast: Der Löwenbrunnen wurde gerade restauriertAlhambra: Palacio Real (Königspalast der Nasriden)AlhambraAlhambra: Festung AlcazabaAlhambra: Palacio Carlos V.Algeciras, links im Hintergrund GibraltarAlgeciras: Trinkwasser in öffentlichem Park getankt. Von »oben« kam mehr, als durch den Hahn. Der Gardena »Wasserdieb« hat sich hier bestens bewährt. Unsere Regenjacken auch. :-)Tarifa: Strand beim ÜbernachtungsplatzTarifa: Dünen beim ÜbernachtungsplatzTarifa: Strandwanderung bei EbbeTarifa: Strandwanderung bei Ebbe. Afrika im HintergrundTarifaTarifaStrand ca. 5km von TarifaSchiffsverkehr in der Strasse von Gibraltar. Afrika im Hintergrund.Algeciras: Fahrt zur FähreAlgeciras: Hier geht es in die FähreCeuta: Blick zurück nach Ceuta am Parkplatz kurz vor der Grenze


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»Der beste Teil der Schönheit ist der,
den ein Bild nicht wiedergeben kann.«
(Sir Francis von Verulam Bacon, 1561-1626)


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